Paul da Serra

In nur einer guten halben Stunde gelangt man mit dem Auto von der Nord- und Südwestküste Madeiras auf die Hochebene Paul da Serra, doch der Landschaftswechsel ist krass. Ist das tatsächlich Madeira? In kühler Luft ziehen Wolkenschwaden über plattes Weideland, in dem nur ab und zu einige Felsen ihre Spitzen in den Himmel recken. Hellgrün leuchtet das frische Grün des Adlerfarns, durchsetzt von den gelben Blüten des Ginsters. In der Ferne fällt der Blick auf die Höhenzüge des Zentralgebirges im Osten der Insel. Die Straßen des Gebirgsmoores, denn das bedeutet Paul da Serra übersetzt, haben kaum Gefälle und doch – langsam fahren ist angebracht. Denn gleich um die Kurve könnte vor der Windschutzscheibe plötzlich der Kopf einer Kuh aus dem Nebel auftauchen.


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