Cumbres und El Pilar

Die ältere Cumbre Nueva und die jüngere Cumbre Vieja sind durch eine Serie von Vulkanausbrüchen entstanden. Neben der Caldera de Taburiente sind sie die höchsten Gebirgzüge von La Palma. In  Nord-Süd-Richtung bilden sie eine klimatische Wetterscheide, an der die Wolken des Nordost-Passats abregnen können. Dadurch ist der Norden und Osten von La Palma feucht, während der Westen und Süden wesentlich trockener sind.
Zwischen den beiden Cumbres liegt das Refugio El Pilar. Der Picknickplatz ist Startpunkt zahlreicher Wanderungen. Von hier aus gelangt man auf der beeindruckenden Panoramatour “Ruta de los Volcanes” nach Fuencaliente und trifft dabei auf über 120 Vulkane. Gleich zu Beginn liegt linkerhand der 1.774 m hohe Pico Birigoyo (Galerie I). Der Aufstieg auf den roten Grat ist steil. Dafür belohnt er mit einem weiten Blick auf das Aridanetal und die Cumbre Nueva. Talwärts in Richtung Las Manchas durchquert man die noch frischen Lavafelder des San Juan (Galerie II). Der Vulkan brach 1949 oberhalb des Ortes aus. Statt eines Vulkankegels hinterließ er bizarre Lavaformationen und faszinierende Höhlen.

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GALERIE I: VULKAN PICO BIRIGOYO

GALERIE II:  VULKAN SAN JUAN